Birth of Venus

Heute möchte ich euch meine Variante von einem großartigen Kunstwerk aus der Malerei präsentieren. Es ist zwar nicht so spektakulär wie das Original von Sandro Botticelli, aber aus meiner Sichtweise gibt es so einige parallelen zu diesem Meisterwerk „Die Geburt der Venus„. Venus ist die römische Liebesgöttin, eine Figur der Mythologie, sie stieg aus dem Meer und wird mit Hilfe zweier Engel an Land getrieben. Aus ihrer Unbedecktheit, Zeichen der Reinheit, und in der Darstellung vollkommener Schönheit und Natürlichkeit wird deutlich, dass die Venus gerade geboren, übernatürlich, ein Kind der Götter ist.

Sandro Botticelli - La nascita di Venere

Bei meiner Venus gibt es zwar keine Engel und sie ist auch keine Figur der Mythologie, aber sie steigt dennoch aus dem Meer, aus einem  Meer von jungfräulichen Pflanzenwesen. Sie ist ebenso unbedeckt wie das Original und zeigt sich in vollkommener Schönheit und Natürlichkeit, sie ist ein gerade geborenes Juwel aus der Kinderstube der Natur. Solltet ihr jetzt denken der Typ nimmt Drogen, dann muss ich euch zustimmen. Meine Droge ist die Fantasie, unter ihrem Einfluss ist alles möglich, selbst der Vergleich mit einem Werk von Botticelli. Ich kann mir meine eigenen Welten oder Kunstwerke schaffen, in sie abtauchen, sie Leben oder sie nach meiner Vorstellung gestalten.

Birth of Venus

Schönheit kann als solche nur existieren,
wenn sie mit einem gewissen
Grade von Phantasie betrachtet wird.

Heinrich Martin (1818 – 1872)

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Puha, da kann Deine Venus doch locker mithalten! Was ist schon schön, oder Schönheit? Alles liegt doch nur am Auge des Betrachters und seiner Fantasie etwas zu deuten, zu verstehen und zu genießen. 😉

    LG, Gerd

  2. Deine Worten kann ich nur zustimmen, absolut. Es liegt wie so oft im Auge des Betrachters……fuer meine Augen eine wahrer Genuss.

    saludos Rue