Ein Hauch von Melancholie

Irgendwie kann ich schon gar nicht mehr anders. Ich liebe es düster, keine knalligen Farben die vom Wesentlichen ablenken und dazu ein Hauch von Melancholie, die mich immer wieder in märchenhafte Welten abtauchen lässt. Beim Anblick dieser traurigen, leicht angebrochenen Pusteblume brach auch mir das Herz. Ich kann es einfach nicht ertragen, wenn eine Pflanze leidet und so beschloss ich, ihr auf meine Art und Weise neues Leben einzuhauchen. Natürlich könnt ihr jetzt  sagen der Typ hat einen an der Murmel, dieses Unkraut gibt es doch Millionenfach auf der Welt, was solls. Aber was ist, wenn es irgendwann keine Pusteblumen mehr gibt, wir sie alle ausgerottet haben, weil sie aus unserer Sicht nur ein überall wucherndes Übel dargestellt haben.
Ich für meinen Teil bin der Meinung, das es was mit der Wertschätzung unserer Natur  zu tun hat, das man die Dinge die sie uns zur Verfügung stellt respektvoll und behutsam behandeln sollte. Wir können uns glücklich schätzen das es die Pusteblume noch gibt und wir , wie wir es als Kinder schon alle getan haben,  ihre Schirmchen durch ein sanftes anpusten auf die Reise zu schicken. Ich glaube, es gibt niemanden von uns der das in der Vergangenheit noch nicht zelebriert hat. Wir haben, sei es auch unbewusst, dafür gesorgt sie auf abenteuerliche Reisen zu schicken um dadurch ihren Fortbestand zu sichern. Egal wie man es betrachtet, aus meiner Sicht ist dieses kindliche Verhalten eine Liebeserklärung an die Natur an dem sich so manch ein Erwachsener noch eine Scheibe abschneiden kann und sollte. Wir werden viele Dinge nicht ändern können, aber wir können dazu beitragen sie für die nachfolgenden Generationen so zu erhalten, das sie sich noch lange Zeit am Zauber der Natur erfreuen können.

In diesem Sinne wünsche ich euch weiterhin viel Spaß beim stöbern im VEB.

Und auch die Pusteblume ist als gewandelter Löwenzahn am Ende ihrer Existenz und zugleich in luftiger Erwartung einer neuerlichen Fortpflanzung“, so Thiemann. In den wohlkomponierten Bildstudien schwinge ein spür- und sehbarer Hauch von Melancholie mit. Sie seien eine Liebeserklärung an die Natur. Was aus größerer Entfernung beinahe fotorealistisch wirke, gerate beim näheren Herantreten durch die bewusste Unschärfe zu einer leicht diffusen Transparenz. „Damit entzieht sich das vermeintlich unmittelbar Greifbare, das gegenwärtig Wirkliche, förmlich in eine andere Dimension des Seins.“Pusteblumen und ein Hauch von Melancholie | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-brilon-marsberg-und-olsberg/pusteblumen-und-ein-hauch-von-melancholie-id7775503.html#plx1341821925
Und auch die Pusteblume ist als gewandelter Löwenzahn am Ende ihrer Existenz und zugleich in luftiger Erwartung einer neuerlichen Fortpflanzung“, so Thiemann. In den wohlkomponierten Bildstudien schwinge ein spür- und sehbarer Hauch von Melancholie mit. Sie seien eine Liebeserklärung an die Natur. Was aus größerer Entfernung beinahe fotorealistisch wirke, gerate beim näheren Herantreten durch die bewusste Unschärfe zu einer leicht diffusen Transparenz. „Damit entzieht sich das vermeintlich unmittelbar Greifbare, das gegenwärtig Wirkliche, förmlich in eine andere Dimension des Seins.“Pusteblumen und ein Hauch von Melancholie | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-brilon-marsberg-und-olsberg/pusteblumen-und-ein-hauch-von-melancholie-id7775503.html#plx1341821925

melancholy

 

 

 

6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Mach ruhig mit der Düsterserie weiter. Mir gefällt es jedenfalls wie Du die kleinen Dinge des Lebens ins Licht rückst!

    LG, Gerd

    • Moin Gerd,

      ja….ich kann und will auch gar nicht anders, wat mut dat mut.

      LG Appel

  2. Vergaenglichkeit und Melancholie, fotografisch ein ganz besonders reizvoller Weg. Ist Dir mal wieder bestens gelungen.

    saludos Rue

    • Hi Rüdiger,

      ich werde diesem Weg auch noch eine Weile folgen, gut das ich ihn eingeschlagen habe …… Danke das du mich ein kleines Stück begleitet hast :)

      LG Appel

  3. Die Melancholie nicht düster, sondern schön wie noch nie…
    Zeigt sie uns doch wie nah das Sterben und Leben beieinander sind. Ihre Samen hat der Wind verteilt, auch ein Kind welches in seiner Fantasie verweilt. Durch ein kleines Pusten, haben wir geholfen, lassen die kleinen Schirme fliegen, mitsamt unseren Träumen. So schweben sie dahin, eine kleine Reise, das sie einen neuen Platz dann findet. Sich neu dem Licht zuzuwenden, um uns wieder Freude zu spenden…