Somewhere in the Darkness

…….oder das Trotzen der Pusteblume gegen jegliche Norm.

Ihr fragt euch sicher wie kann Natur mystisch sein. Ich zeig euch wie sie es aus meiner nicht immer ganz „normalen“ Sicht sein kann. Bestimmte Wetter und Lichtsituationen können die Natur durchaus mystisch wirken lassen. An einem regnerischen Tag wirkt eine Blume anders als an einem sonnigen Tag. Das seht ihr auch anhand meiner Pusteblume. Sie zeigt durch ihren fast verfallenen Zustand, gebeutelt durch die Witterung für mich erst ihre wahre Schönheit. Das kann man natürlich auch aus verschiedenen Betrachtungswinkeln sehen, für mich hat sie ihren Reiz nicht verloren. Jeder so wie er mag, ihr kennt das ja von mir.
Es gibt Fotografen die sehen die Natur wie eine Obst und Gemüsetheke im Supermarkt und agieren dort ganz nach der Vermarktungsnorm. Nur die 1A Ware soll dargestellt werden, keine fleckigen Bananen oder gar krumme Gurken . Alles am Blumenmotiv muss perfekt sein nichts darf „anders“ sein und schon gar nicht halb verblüht. Warum denn nicht, nur weil es nicht der Norm entspricht?
Es gibt auch eine soziale Norm das ist die Werteordnung innerhalb der Gesellschaft. Beautyfotografen bedienen sich doch immer wieder dieser Norm. Nur „schöne“ Frauen werden abgelichtet und in Szene gesetzt. Nur ganz wenige würden eventuell auf die Idee kommen sich eine Frau vor die Linse zu holen die total „normal“ ist. Makel machen Menschen aus und machen sie einzigartig. Wer legt die Messlatte dafür fest? Wir, die Gesellschaft! Ständig jagen wir der „Schönheit“ hinterher und verlieren somit oft den Blick für das Wesentliche. Meine kleine Pusteblume entspricht nicht der Norm und genau das ist es was sie für mich wunderschön macht.

Ich hoffe ihr könnt meine Gedankengänge ein wenig nachvollziehen. Lasst mich wie immer wissen wir ihr darüber denkt und fühlt.

                  Somewhere in the Darkness

Schönheit
ist keine Frage
der Norm
Sie ist
vielmehr
die Antwort
unserer Herzen
auf das
was uns
glücklich macht

  *VEB*

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Es existiert keine Perfektion. In der Realität Ist sie Lediglich als Zahl anzutreffen, so wie perfekte Symmetrie. Und auch wenn Schönheit sich nicht durch bestimmte Faktoren bestimmen lässt, ist es doch auch ein zusammen-Spiel, aus Form, Esthetik und subjektiver Wahrnehmung.

    Doch all das, ist letztlich nur ein Ansatz um zu beschreiben was etwas ausmachen kann. Für mich ist Schönheit Teil der Selbstfindung. Sie ist mehr als ein bloßes Mittel um Dinge zu umschreiben. Sie kann von Reife und Erfahrung zeugen, oder einfach in den Bann ziehen und sprachlos machen.

    „Emotionen, Gerüche und Töne, sind so greifbar wie Schönheit, Gefühle oder Unvollkommenheit.
    Und doch greifen wir danach,
    Tag für Tag. “

    Spark

  2. Es sind die einfachen kleinen Dinge, die uns am Anfang banal erscheinen! An denen unser Blick vorbei geht! Doch am Ende geben wir zu, das sie doch die schönsten sind…

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